Endlich Wochenende, Ohne Kategorie

Ehrenamt

Bild zu Ehrenamtsarbeit bei der Tafel

Besonders jetzt in Zeiten von Corona fehlt vielen das soziale Miteinander: Neue Leute und Dinge kennenzulernen und Teil einer Gemeinschaft zu sein. Zudem haben wir durch die Pandemie viel Zeit totzuschlagen. Auf der anderen Seite gibt es seit der Pandemie noch mehr Menschen, die Hilfe benötigen, etwas lernen wollen oder einfach jemanden zum Plaudern brauchen. Aber wie anfangen, wenn man sich im Ehrenamt engagieren möchte?

Warum Ehrenamt?

Soziale Verantwortung: Im Ehrenamt könnt ihr Dinge bewegen, etwas Sinnvolles tun und anderen helfen. Somit könnt ihr aktiv eure Stadt ein kleines bisschen besser machen.

Erfahrungen sammeln: Ihr sammelt im Ehrenamt eine Menge Erfahrungen in verschiedenen Gebieten und dass in einem ungezwungenen Umfeld. Vielleicht schafft ihr es dabei sogar euch selbst aus der Komfortzone zu locken. Außerdem kommt eine ehrenamtliche Tätigkeit bei der Berufsbewerbung sehr gut an. Meistens kann sogar ein Ehrenamtsnachweis ausgestellt werden.

Kontakte knüpfen: Durch das Ehrenamt werdet ihr viele neue Menschen und ihre Geschichte kennenlernen – meist aus verschiedenen Altersgruppen und Herkünfte.

Etwas Neues ausprobieren: Vielleicht findet ihr im Ehrenamt eure wahre Berufung. Bei vielen Organisationen könnt ihr Ehrenamtstätigkeiten in verschiedenen Bereichen ausprobieren und dabei immer etwas Neues lernen.

Wie, Wo, Was?

Ein paar Organisationen handeln Deutschland weit, darunter zum Beispiel die Tafel, das Deutsche Rote Kreuz und die Arbeiter Wohlfahrt (AWO). Andere sind speziell auf eure Stadt zugeschnitten. Oftmals ist hier allerdings das Problem, dass man gar nicht weiß, was es alles gibt, ob überhaupt Unterstützung gebraucht wird und wie zeitintensiv das ganze am Ende ist

Ehrenamtliche Tätigkeiten finden

Um euch einen Überblick über die Ehrenamtsorganisationen zu verschaffen, könnt ihr zunächst auf Portalen recherchieren. Für Hessen gibt es beispielsweise die sogenannte Ehrenamtssuchmaschine. Diese Seite ist ein bisschen unübersichtlich, bietet aber interessante Informationen zu offenen Ehrenamtsjobs. Große Städte haben normalerweise aber auch eigene Freiwilligenzentren. Hier könnt ihr euch melden, wenn ihr ehrenamtlich tätig werden möchtet und oftmals auch online einen Überblick über die Projekte in der eigenen Stadt bekommen wollt. Ein Kartenverzeichnis über Standorte der Freiwilligenzentren in Deutschland findet ihr bei der „Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen“. Ansonsten geht aber natürlich auch googeln.

Den Anfang machen

Um zu erfahren, ob in einer Organisation Hilfe gebraucht wird, könnt ihr auf der Website nach Hinweisen suchen oder die angegebene Kontaktperson kontaktieren. Hier könnt ihr auch fragen, wie viel Zeit die Aufgabe in Anspruch nehmen würde. Wichtig ist dabei, dass ihr euch nicht zu viel aufschaufelt, denn die Organisation hat wahrscheinlich auch nicht viel davon, wenn man jedes Mal absagt oder nicht bei der Sache ist. Generell bieten viele Organisationen aber Ehrenamtsjobs im Rahmen von nur 2 bis 5 Stunden die Woche an.

Wenn ihr momentan nicht wisst, was ihr mit eurer Zeit anfangen sollt, gerne mal wieder was neues erleben-, Menschen helfen- und aus eurer Komfortzone rauskommen wollt, dann ist jetzt vielleicht genau der richtige Zeitpunkt, um mit der Recherche für euren Ehrenamtsjob anzufangen. Denn irgendetwas gibt es doch immer zu helfen.

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