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Gedächtnis Methoden, um das Gedächtnis besser zu nutzen

Blatt mit Beschriftung Train your Brain

Kenn ihr das, wenn man sich etwas 50 mal anschaut und es trotzdem nach 5 Minuten vergessen hat? Mit Gedächtnis Methoden könnt ihr genau diesem Problem vorbeugen. Zetaritus hilft euch dabei, das Lernen effektiver zu gestalten. Zunächst einmal gibt es sieben Prinzipien, mit denen das Gehirn arbeitet:

Grundprinzipien der Gedächtnis Methoden

  1. Fantasie (Könnt ihr nutzen, um Geschichten zu bilden und euch dadurch Dinge besser einzuprägen.)
  2. Visualisierung (Bilder im Kopf helfen dabei euch, an Dinge zu erinnern.)
  3. Logik (Könnt ihr vor allem beim Lernen von Rechnungen anwenden.)
  4. Emotionen (Wenn Emotionen im Spiel sind, erinnert ihr euch leichter an bestimmte Dinge.)
  5. Transformation (Lernt die Dinge zunächst in einer etwas leichteren Form.)
  6. Lokalisation (Eine Zuordnung von Dingen zu Orten.)
  7. Assoziation (Hierbei stellt ihr eine Verbindung zwischen verschiedenen Dingen her.)

Die Prinzipien könnt ihr je nach Thema oder Lerntyp individuell anwenden.

Loci-Methode

Das ist eine der bekanntesten Gedächtnis Methoden. Hierbei wird eine bekannte Route ausgewählt und es werden verschiedene Ankerpunkte festgelegt. Zum Beispiel die Strecke zur Arbeit oder eine Tour durchs Wohnzimmer. Ankerpunkte bei der Tour im Wohnzimmer sind zum Beispiel Sofa, Fernseher, Stehlampe, usw. Für jeden Ankerpunkt wird dann ein zu merkender Begriff definiert oder als Gedankenbild hinterlegt. Je mehr Ankerpunkte die Strecke besitzt, desto mehr Informationen könnt ihr einbauen. Die Strecken könnt ihr für andere Lerninhalte neu verknüpfen. Besonders gut funktioniert diese Methode, wenn ihr euch einen Einkauf merken wollt – geht hierfür gedanklich die Regale ab.

Schlüsselwort-Methode

Die Schlüsselwort-Methode ist vor allem für das Lernen von Vokabeln gut geeignet. Es geht hierbei darum, ähnlich klingende Wörter der eigenen Sprache in eine Geschichte einzubauen, um sich an das Wort zu erinnern. Ein Beispiel hierfür ist Mice (Englisch für Mäuse) – Mäuse essen Mais. Dies kann sich als Satz gemerkt werden, oder auch als ein Bild von Mäusen, die Mais essen.

Geschichten-Methode

Mit Geschichten können wir uns Dinge besser merken. Das gilt für Gegenstände sowie Zahlen. Starten wir bei Gegenständen: ein Globus, eine Tafel, ein Kuli und Gummibärchen. Um sich die Begriffe zu merken, müssen wir jetzt eine Geschichte bilden: Auf der ganzen Welt (Globus) wird in der Schule auf eine Tafel geschrieben, Kinder schreiben dies ab (Kuli) und wenn es richtig abgeschrieben wurde, bekommen sie ein Gummibärchen. Für Zahlen ist das ein bisschen schwieriger. Nehmen wir die Zahlen 134521, aus diesen muss eine Geschichte gebildet werden. Die Zahlen können wir dazu einzeln oder in Kombination nutzen. Zum Beispiel: 13-Freitag der 13., 45-Ende des 2. Weltkriegs, 2-Ohren 1-Auge. Immer am Freitag den 13. denke ich an den Weltkrieg, wo eine Person 2 Ohren und ein Auge verloren hat. Freitag-Ohren-Augen-Weltkrieg 134521.

Zahlen-Symbol-Methode

Bei der Zahlen-Symbol-Technik geht es um die einzelnen Zahlen einer Zahlenreihe. Hierbei überlegt ihr euch zuerst für alle Zahlen von 0 bis 9 ein Symbol. Oft wird hier zum Beispiel für 2 ein Schwan und für 8 eine Sanduhr genommen. Danach überlegt ihr euch wie bei der Geschichten-Methode eine Geschichte, die die verschiedenen Symbole aneinanderreiht. Zum Beispiel: Der Schwan findet eine Sanduhr. Schwan-Sanduhr 28.

Wichtig ist bei allen Methoden, dass Ihr euch die Assoziationen selbst ausdenken müsst, um den maximalen Gedächtniseffekt zu erhalten. Wir wünschen viel Spaß und vor allem Erfolg beim Ausprobieren.

(1) Kommentar

  1. […] Buchstaben der Wörter. Den Satz werdet ihr euch gut merken können. Mehr zu dieser und anderen Gedächtnis Methoden haben wir in einem weiteren Beitrag […]

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