Digitale Tools, Endlich Wochenende

Kunst Auszeit #closedbutopen

Kunst und Kultur digital genießen – und das von zu Hause aus? Am 16.5.2021 war der Internatinoale Museumstag: Passend dazu dreht sich in diesem Beitrag alles um den digitalen Kunstkonsum! Mittlerweile eröffnen wieder einige Museen in Deutschland ihre Pforten; doch bevor es wieder richtig los geht, könnt ihr hier in die digitale Welt der Kunst eintauchen und für einen Moment den Unialltag vergessen.

Kultur auf dem eigenen Bildschirm

Das mag auf den ersten Eindruck paradox klingen, da gerade bei einem Besuch in Museen, Theatern oder der Oper viele visuelle und auditive Erfahrungen gesammelt werden. Sei es eine Farbexplosion eines Gemäldes oder die virtuosen Farbaufstriche auf Leinwand. Der Klang und Hall in einem Saal und der energetische Applaus der Besucher:Innen.

Gerade dies sind besondere Eigenschaften, die man nicht ersetzen kann – oder doch? Durch die Schließung der Museen hat sich gezeigt: Es geht! Auch wenn es kein Ersatz ist, ist es eine ideale – meist kostenfreie – Alternative in Zeiten wie diesen.

Museen nutzen digitale Ausstellungen

Nach einem Jahr Lockdown haben sich viele Kultureinrichtungen stark mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt. Man könnte regelrecht von einer Revolution der Museumslandschaft reden, da viele Museen erst 2020 angefangen haben, den digitalen Raum zu ihren Gunsten zu nutzen. Hier findet ihr eine Auswahl an Ausstellung, die ihr online genießen könnt und sogar vielleicht noch „live“ erleben werdet:

Anselm Kiefer in der Kunsthalle Mannheim

Raphael und die Madonna in der Staatlichen Kunstsammlung Dresden

Berechenbar – Unberechenbar im ZKM in Karlsruhe

Virtueller Rundgang in der Staatlichen Kunstsammlung Museums von Dresden
Raphael und die Madonna in der Staatlichen Kunstsammlung Dresden

Virtuelle Rundgänge deiner Lieblingsmuseen

Die VR-Brille ist sicherlich keine neue Erfindung – doch im Zusammenhang von Museumsausstellung und -sammlungen dürfte es manchen unter euch neu sein. Insbesondere Google – ja, Google ist auch nicht im Kultursektor wegzudenken – hat mit seiner Plattform „Google Arts & Culture“ einen wichtigen Beitrag zu virtuellen Rundgängen in Museen geleistet. Der große Vorteil: Ihr müsst nicht extra nach Amsterdam ins Van Gogh Museum oder für das atemberaubende Guggenheim Museum nach Bilbao reisen.

Ihr habt die Möglichkeit, auf der Plattform kostenfrei die Sammlungen und Museumsräumlichkeiten der größten und bekanntesten Einrichtungen auf der ganzen Welt zu besuchen. Neben Google bieten auch viele Museen auf ihrer eigenen Webseite virtuelle Rundgänge an. Zum Beispiel das frisch eröffnete Humboldt Forum in Berlin gibt spannende Einblicke.

Digitale Museen - das Van Gogh Museum in Amsterdam
Google Arts & Culture – Van Gogh Museum, Amsterdam

Kunst & Spaß

Wenn euer Interesse in Kunst und Kultur geweckt wurde und ihr euer Wissen in Kunstgeschichte erweitern möchtet, schaut doch mal im kostenfreien Onlinekurs (gibt es auch auf Englisch) vom Städel Museum vorbei. Vielleicht kommen euch ein paar Kunstwerke aus der herausragenden Sammlung des Städel Museums sogar bekannt vor. Manche Werke können euch auch für eigene DIY Projekte inspirieren!

Der kostenfreie Onlinekurs des Städel Museums

Auch Google Arts & Culture bietet eine breite Facette mit über 60 interaktiven Spielen an: Ob die „Art Emotions Map“ oder „Puzzle Party“ mit einer zahlreichen Auswahl an Kunstmotiven. Es wird also nicht langweilig und was gibt es Schöneres, als Kunst mit Spaß zu verbinden?

Google Arts & Culture – Emotion Map

Und, seid ihr schon in den Genuss von digitaler Kunst gekommen? Oder wartet ihr lieber, bis die Museen wieder vollständig geöffnet haben? Wir freuen uns auf eure Erfahrungen und Anregungen! Schreibt uns gerne hier oder über unsere Social Media Kanäle!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.