Student Voice

Student Voices: Naomi

Zetaritus Student Voices mit Naomi

Wie jeden Sonntag stellen wir euch Studierende vor, die über ihren Unialltag berichten und uns spannende Einblicke gewähren. Die Sechste in der Runde „Student Voices“ ist Naomi. Sie studiert Soziale Arbeit im 2. Semester, Bachelor, an der Hochschule München.

Was ist dein peinlichster Zoom Moment?

Mein peinlichster Zoom Moment war definitiv, als ich mir einen Morgentee für die Vorlesung gemacht habe und dabei gesungen habe. Mein Professor sagte dann irgendwann, ich könnte schön singen. Da bemerkte ich erst, dass mein Mikro an war. 

Wie kommst du generell mit Homestudying zurecht?

Ich komme gut damit zurecht, weil ich das Studieren nicht anders kennengelernt habe. Es ist auch ganz schön, von zu Hause zu arbeiten. Meistens arbeite ich an hundert anderen Sachen noch nebenbei. Dies ist vielleicht nicht so vorteilhaft, aber meinem Schnitt hat es nicht geschadet.

Was hilft dir beim Ausgleich?

Ich gehe viel spazieren. Mein Freund und ich wohnen an der Isar und das nutzen wir natürlich aus. Wasser hat auf mich so eine beruhigende Wirkung: Am Wasser spazieren oder meditieren neben meinem Brunnen geben mir viel Kraft. Sonst male ich sehr gerne, schreibe Tagebuch, musiziere oder setze mich in den Zug in Richtung Heimat und sehe dann meine Familie und Freunde, um etwas Kraft zu tanken.

Welche positiven Aspekte durftest du durch das Homestudying kennenlernen?

Tatsächlich weniger Stress. Mein Zuhause ähnelt durch die ganzen Pflanzen einem kleinen Dschungel und ist meine Wohlfühloase. Klar bin ich gerne unter Menschen und das ist tatsächlich auch etwas, das ich vermisse. Dennoch macht mir die Arbeit von zu Hause aus großen Spaß. 

Welche Herausforderung hast du bis jetzt gemeistert?

Die größte Herausforderung war die Wohnungssituation mit meinem Freund. Er ist Musiker und muss öfters mal die Anlagen aufdrehen, um den Klang besser wahrnehmen zu können. Das war zu Beginn des Studiums sehr schwierig, weil ich jedes Mal kurz rufen musste, dass er leise sein soll. Wir wohnen in einer 1- Zimmer Wohnung mit einer großen Wohnküche. In der Küche war ich dann immer, jedoch wäre ein eigener Raum wichtig, um kreativ als auch produktiv zu sein. 

Welchen Tipp kannst du anderen Studierenden mit auf den Weg geben?

Bleibt geschmeidig! Studieren unter den Bedingungen ist einfach schwierig. Jeder geschaffte Tag, jede abgegebene Hausarbeit und jede geschriebene Prüfung ist ein Erfolg. Achtet auf euch und schafft schöne Momente, aus denen ihr eure Kraft ziehen könnt. 

Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du dir für dein Homestudy wünschen?

Noch ein weiteres Zimmer in der Wohnung – aber am liebsten das Meer vor der Tür. 

Wie hat sich dein Alltag durch Corona verändert?

Ich war immer viel unterwegs, habe Freunde getroffen, bin weggefahren und habe wie jede:r andere das Leben genossen. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn das wieder losgeht. Doch muss ich ehrlich sagen: Die Pandemie hat mich sehr geerdet und zugleich gezeigt, mehr auf mich zu achten. Ich bin zwar momentan physisch sehr krank, dennoch habe ich mich noch nie besser gefühlt und glücklicher war ich auch noch nie. Man sollte auf die kleinen Dinge im Leben achten: Der Park vor der Tür für einen Spaziergang oder die Isar vor den Augen, die bei jeder Jahreszeit wunderschön ist.

Aufruf: Werdet Teil der Student Voices wie Riana!

Wir bedanken uns herzlich bei Naomi für den Einblick in ihr Leben bei Student Voices!
Du möchtest auch etwas loswerden? Dann schreib uns gerne für ein Interview!

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